Bezirksvorstand
Till Hahn,Co-Sprecher, Jg. 1990- Wissenschaftler & Autor
Ich möchte die Menschen in Wandsbek ermutigen sich zu engagieren. Für ihr Viertel und darüber hinaus. Sei es in Initiativen, oder indem sie sich in die Kommunalpolitik einbringen. Gemeinsam können wir solidarische Alternativen zu Ausbeutung, Rechtsruck und Verarmung schaffen.
Anna Rottmann, Co-Sprecherin, Jg. 2004 – Bachelor in Internationalen Beziehungen und Geschichte. Aktuell Servicemitarbeiterin
Ich setze mich für eine solidarische Gesellschaft ein, in der Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt stärker sind als Hass und Ausgrenzung. Der Kampf gegen Rechts bedeutet für mich auch den Einsatz für soziale Gerechtigkeit und echte Teilhabe für alle, die dieses Land am Laufen halten.
Als jemand, der sich intensiv mit internationalen Zusammenhängen beschäftigt, möchte ich Brücken schlagen zwischen globaler Vernetzung und lokaler Verantwortung. Ob Klimagerechtigkeit, soziale Ungleichheit oder Flucht und Migration: Die großen Themen unserer Zeit machen nicht an Grenzen halt.
Christin Dietrich-Fiedler,Beisitzerin, Jg. 1989 – selbstständig im Office Management
Ich stehe für eine feministisch-antifaschistische Politik, die sich klar gegen jede Form von Ausgrenzung, Gewalt und Ungleichheit stellt. Feminismus bedeutet für mich, patriarchale Strukturen konsequent infrage zu stellen – in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und auch in unserer Partei. Antifaschismus ist für mich keine Floskel, sondern Grundhaltung: Solidarität statt Hass, Demokratie statt Menschenverachtung.
Dabei ist Netzpolitik eine soziale Frage: Digitalisierung darf keine neue Macht- und Überwachungsspirale bedeuten, sondern muss Freiheit, Datenschutz und Teilhabe sichern. Ich will, dass Politik Bewegung ist – nicht Verwaltung – und dass alle mitgestalten können, egal ob seit zwanzig Jahren dabei oder erst seit kurzem.
Leo Dammann, Beisitzende, Jg 1998 – Hauswirtschaftende / Heilerziehungspflegende in Ausbildung
Ich möchte in der Gesellschaft wieder ein Klassenbewusstsein hervorrufen. Ich möchte den Menschen ermöglichen, die ihnen zustehenden Rechte zu nutzen und sich selbst und den Menschen nach ihnen Zugang zu einer besseren Welt zu verschaffen. Ob nun kämpferisch durch Bildung oder über Empowerment. Denn wir haben eine Welt zu gewinnen.
Martin Wolter,Schatzmeister- Jg. 1980 - Soziologe
Ich setze mich für eine Politik ein, die zu mehr Entlastung in unserem Alltag führt. Mein Ziel ist es insbesondere, den Mut, die Hoffnung und den Zusammenhalt der Menschen zu stärken.
Matti Wigger, Beisitzer, Jg. 2001– Schüler und Aushilfe im Einzelhandel
Schwerpunkte: Politik für die Jugend, Antifaschismus, Klassenkampf
Mein größtes Anliegen ist Gerechtigkeit, denn die Erde bietet uns genug Ressourcen für ein gutes Leben für alle. Wir müssen sie nur gerecht verteilen. Dafür brauchen wir eine Demokratisierung der Wirtschaft. Auch in einer reichen Stadt wie Hamburg sehen wir die Auswirkungen des entfesselten Kapitalismus. Während einige wenige im Überfluss leben und Wohnfläche in unserer Stadt leer steht, sorgt sich die Mehrheit der Bürger*innen über steigende Mieten und Lebenshaltungskosten. Häufig reicht es nicht einmal mehr, um sich und die Familie am Monatsende gut zu ernähren. Niemand braucht eine dritte Yacht, während andere Menschen dafür Hunger leiden. Holen wir uns zurück, was sie uns genommen haben.
Anna Kaufmann, Beisitzerin, Jg. 1987- gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Die Arbeitsbedingungen in der Pflege haben mich früh dazu bewegt, in die Gewerkschaft einzutreten und mich dort zu engagieren. Dieses Engagement und die Arbeit in dem Bereich haben mich politisiert.
Meine Themen sind eine starke, öffentliche Daseinsvorsorge, die für alle erreichbar ist und niemanden ausschließt. Im Bezirksvorstand Wandsbek möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir als Linke in den Stadtteilen sichtbar sind, Räume für Beteiligung schaffen und gemeinsames Mitgestalten ermöglichen.
Jacqueline Haber, Besitzerin, Jg. 84, Hauswirtschafterin und Mutter eines Teenagers.
Ich habe lange gebraucht mich für politische Aktivität zu entscheiden, da ich Schwierigkeiten hatte, Alltag und Engagement unter einen Hut zu bringen. Das ist nun auch einer der Gründe, warum ich als Bezirksvorstand kandidiert habe. Ich möchte die Stimme sein, die darauf achtet, mehr Menschen in ihrem (politischen) Teilhabe zu bestärken.
Außerdem musste ich feststellen, dass es in meinem Stadtteil Rahlstedt keinen aktiven Ortsverband gibt und möchte dies unbedingt ändern. Für Die Linke bin ich Mitglied in der Wandsbeker FLINTA*-Gruppe, der LAG Feminismus, der LAG Queer, der neuesten AG Spielplatz/Eltern & Politik und plane meine Unterstützung bei „Die Linke hilft“.
Ich freue mich mit den Menschen im Bezirk in Kontakt zu kommen, ihre Geschichten zu hören und gemeinsam für eine solidarischere Welt zu kämpfen.
Die Mitglieder des Bezirksvorstands sind gerne bereit, sich persönlich bei euch in den Ortsverbänden vorzustellen. Bei Interesse schreibt eine Email mit eurem Terminvorschlag an bv-wandsbek@die-linke-hamburg.de
Der Bezirksvorstand tagt zurzeit jeden 1. Montag und jeden 3. Donnerstag im Monat. Die Sitzungen sind parteiöffentlich. Da Termine und Ort variieren können, schicken Interessierte bitte eine Email an bv-wandsbek@die-linke-hamburg.de
Bleibt kämpferisch!

