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Sabine

8. Mai - Tag der Befreiung

Gedenkveranstaltung am Höltigbaum, Rahlstedt

Die LINKE Wandsbek erinnert der Opfer und Deserteure im Nationalsozialismus 

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! 

Am Sonnabend, dem 08.05.2021 von 15 bis 16 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung am Höltigbaum mit Niederlegung eines Blumengestecks in Erinnerung an die Opfer und Deserteure im Nationalsozialismus statt.

Der Ortsverband Rahlstedt lädt unter Coronabedingungen auf das Gelände am ehemaligen Schießplatz am Höltigbaum ein. Dort wurden von 1940 bis 1945 mindestens 330 Kriegsgefangene und Wehrmachtsangehörige erschossen, weil sie sich dem Krieg verweigerten. Die meisten der Ermordeten waren einfache Soldaten.  Die Urteilsgründe hießen „Unerlaubte Entfernung von der Truppe“, „Fahnenflucht“ oder „Feigheit vor dem Feind“.

Es sind mehrere Redebeiträge und die Namensnennung einiger Opfer geplant sowie ein Grußwort von Landessprecher Keyvan Taheri sowie dem Sprecher des OV Vorstands Johan Graßhoff. 

Wir bitten die Teilnehmenden um eine Blumenspende für die Zeremonie.

Während der Veranstaltung gelten die aktuellen Bestimmungen der Stadt Hamburg zur Eindämmung der Corona Pandemie. Ein Abstand von zwei Metern und das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht. 

Treffpunkt Gedenktafel an der Ecke Neuer Höltigbaum/Sieker Landstraße (in unmittelbarer Nähe zur B 75/Ampel). 

Sabine

1. Mai ab 11 Uhr Wandsbek Markt

Kundgebung: Danke heißt auch mehr Gehalt

Schon im letzten Jahr mussten wir unter Pandemie-Bedingungen demonstrieren, leider auch in diesem Jahr mit dem Motto: Danke heißt auch mehr Gehalt!

Gerade die Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen müssen jetzt für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen kämpfen. Denn Danke heißt auch mehr Gehalt!

In der Coronakrise sind wenige Menschen reicher und viele ärmer geworden. Die Kosten der Krise dürfen nicht wieder auf die Beschäftigen abgewälzt werden. Wir wollen die reichsten 0,7 Prozent der Bevölkerung mit einer einmaligen Vermögensabgabe zur Kasse bitten.

Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass alle Menschen auch in Zeiten der Pandemie von ihrer Arbeit gut und sicher leben können. Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von 13 Euro – ohne Ausnahmen – zusätzlich dazu Zuschläge und Sonderzahlungen.

Gemeinsamer Aufruf zum 1. Mai 2021 für Wandsbek

Danke heißt auch mehr Gehalt!

Kundgebung zum 1. Mai 2021 um 11 Uhr Wandsbek-Markt

Bündnisveranstaltung mit: attac - aufstehen - solid

Sabine

ZeroCovid

Videokonferenz mit Prof. Haasen

Heute findet ab 19:30 Uhr eine gemeinsame Online-Veranstaltung der OVs Kern, Rahlstedt, Bramfeld-Farmsen-Berne zu ZERO COVID mit Prof. Christian Haasen statt.

Die Veranstaltung läuft über BigBlueButton.

Link zur Veranstaltung: https://bbb.die-linke-hamburg.de/b/tho-xin-omu

Facebook-Link: https://www.facebook.com/events/532242847940114/

Nähere Infos im Mitgliederbrief.


 

Sabine

Landesliste für BTW steht fest

Plätze 3 bis 5 auch gewählt

Beim zweiten und letzten Tag der LVV wurden folgende Mitglieder gewählt

Nuran Sarica (Bezirk Altona)

Johan Graßhoff -  Bezirk Wandsbek

Wiebke Haßelbusch (Bezirk Nord)

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wahlkampf!

 

Sabine

Erste Ergebnisse der LVV

Nastic und Celik auf Platz 1 und 2

Bei der Landesvertreter:innenversammlung der Hamburger LINKEN wird am 26. und 27.3. die Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt.

Dabei wurden die ersten beiden Plätze bestimmt: Zaklin Nastic kandidiert auf Platz 1, sie erhielt 61,7 Prozent der Stimmen. Deniz Celik tritt auf Platz 2 an, er erhielt 66,6 Prozent der Stimmen.

Aktuell stellt die Hamburger LINKE zwei Bundestagsabgeordnete.

Sabine

Johan Graßhoff gewinnt Wahl im WK 22

Der erste (online) Teil unserer Bezirksmitgliederversammlung verlief erfolgreich.

Die Urnenwahl unter coronakonformen Bedingungen ebenso. 

Johan Graßhoff, Sprecher im OV Rahlstedt, ist unser Direktkandidat im Wahlkreis 22 für die Bundestagswahl 2021.

Herzlichen Glückwunsch!

Günter

8. März - Frauentag

Bildimpression Jungfernstieg

Landessprecher:innen Keyvan Taheri, Zaklin Nastic, Bezirkssprecherin Wandsbek Sabine Muhl
Sabine

Wahlergebnisse Delegierte zur LVV

erste hybride Bezirksmitgliederversammlung

Bei unserer ersten hybriden Bezirksmitgliederversammlung heute (BBB und Urnenwahl live in Farmsen) konnten sich 7 Frauen* auf der Liste zur Sicherung der Mindestquotierung durchsetzen. Bei der gemischten Liste wurden von 14 Kandidierenden 8 Männer gewählt sowie 2 Ersatzdelegierte. Alle teilnehmenden Mitglieder wurden benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch und besten Dank an alle helfenden Hände virtuell und real.

Sabine

Ostermärsche 2021 - 5. April

Sei dabei - an den Tasten, auf den Straßen

Trotz Pandemie finden die Ostermärsche 2021 statt. 

Ostermarsch in Hamburg "Wer Frieden will, muss abrüsten!".

Ab 13 Uhr, Osterandacht, St. Petri-Kirche, Bei der Petrikirche 2

Ab 14 Uhr: Osterkundgebung, Jungfernstieg.

Veranstalter: Hamburger Forum, u.a. (Aufgrund der Corona-Pandemie findet nur eine Kundgebung statt).

Wer sich virtuell beteiligen möchte: 

Macht Fotos von und mit Friedenssymbolen und poste sie in den sozialen Medien (#ostermarsch2021) und auf www.ostermarsch.de.

Um die Mobilisierung zu stärken wird die Friedenskooperative  am 27.03. in der *„taz“* und im „Neues Deutschland“ eine Zeitungsanzeige veröffentlichen. Bereits über 400 Personen haben unterzeichnet, wer ebenfalls mitmachen möchte, bitte dem Link folgen. Mit deiner Unterschrift kannst auch du dazu beitragen, dass die Ostermärsche und die Themen der Friedensbewegung in die Öffentlichkeit kommen und damit zur Mobilisierung beitragen! www.friedenskooperative.de/zeitungsanzeige-ostermarsch-2021.

 

Sabine

Equal Pay Day 2021

Lohnlücke zwischen den Geschlechtern

Heute (10. März) ist Equal Pay Day, ein sich jährlich vom Datum verändendernder symbolischer Tag für die fehlende Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, die auf den bestehenden Gender Pay Gap aufmerksam macht. Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern beträgt ca. 21%, also 77 Kalendertage, bei einer durchschnittlichen unbereinigten Entgeltdifferenz. Bis zum heutigen Tag arbeiten Frauen umsonst (während Männer ab dem 1. Januar verdienen), erst ab heute verdienen Frauen in Deutschland wirklich auch! Zum Vergleich: in Österreich findet der EPD bereits am 21. Februar statt, in der Schweiz einen Tag früher.

Von 2009 bis 2011 wurde der deutsche Aktionstag von einem nationalen Aktionsbündnis (u.a. BPW Germany) durchgeführt. Dazu gehören auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Frauenrat (DF) und der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU).[35] 

Im September 2011 initiierten Mitglieder vom BPW Germany das Forum Equal Pay Day in Berlin, um die Initiative über den Aktionstag hinaus durch ein ganzjähriges Engagement zu stärken. Das Forum stellt Leitfäden für Veranstaltungen, Werbemittel und Informationsmaterial zum jeweiligen Schwerpunktthema bereit und ergänzt den Aktionstag durch Informationsveranstaltungen zum aktuellen Themenschwerpunkt. Es ist damit die offizielle Anlaufstelle in Sachen Entgeltungleichheit in Deutschland. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Arbeit des Forums. Das erklärte Ziel der Bundesregierung, die Zahl bis 2020 auf 10 % Lohnungleichheit zu drücken, ist gescheitert.

Veranstaltungshinweis für den Hamburger Aktionstag:

Equal Pay Day 2021 – Equal Pay für Hamburg (wordpress.com)

 

 

Sabine

HER MIT DEM GANZEN LEBEN!

Brot und Rosen ab 14 Uhr in der Geschäftsstelle

Anläßlich des Frauen*tags heute gibt es heute eine Verteilaktion in der Geschäftsstelle.

coronokonforme Bedingungen: am Bistrotisch zur Selbstentnahme Rosen und Brötchen to go.

Dezentrale Kundgebung heute u.a. ab 17 Uhr am Jungfernstieg.

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Kampftag - real und virtuell.

Feministische Grüße! 

Sabine

Mitgliederversammlung zur Wahl der Landesvertreter:innenversammlung

16 Delegierte - Wahl hybrid - 13. März ab 11 Uhr

Nächste Mitgliederversammlung am Samstag,13.03.2021, 11 bis 13 Uhr online (BBB) und hybrid für alle mit technischem Unterstützungsbedarf im Kulturschloß Wandsbek, Königsreihe 4 - auch hier bitte vorher anmelden!

Urnenwahl am 13.03. (einzeln!) im Berufsförderungswerk Farmsen von 15 bis 19 Uhr - Achtung - bitte beachtet die gültigen coronabedingten Verfügungen der FHH und unser Hygienekonzept.

Die Stimmenabgabe ist auch ohne vorherige online Teilnahme möglich.

Die Einladungen wurden form- und fristgerecht mit detailliertem Ablaufplan verschickt.

Bei Fragen gern melden.

 

 

Sabine

Heute Videokonferenz ab 19 Uhr

Den Arbeitsmarkt verstehen – dann intervenieren

Wie im letzten Info des Bezirksvorstandes angekündigt, wird es am 18. Februar 2021 um 19 Uhr eine Videokonferenz geben. Roland Kohsiek, ehemaliger ver.di Fachbereichsleiter und Arbeitsmarktexperte, wird referieren und freut sich auf Eure Fragen.

Bitte nutzt zur Konferenz diesen Link: https://bbb.die-linke-hamburg.de/b/pie-9at-ag9-dt0

Für technische Fragen zur Videokonferenz wendet Euch bitte an Pierre Endries,

pierre.endries@posteo.de 0174/1834241.

Mit solidarischen Grüßen von Eurem Bezirksvorstand

Sabine Muhl                       Jan Rübke                Abdullah Zabihi

                                       0170 907 6885

Sabine

Wöchentlich 20 FFP2-Masken für Hartz-IV-Empfänger:innen oder Geldleistung (mtl. 129,-)

Eilentscheidung des Sozialgerichts Karlsruhe v. 11.02.2021 - rechtskräftig

Das Jobcenter muss nach erfolgreichem Eilantrag zusätzlich zum Regelsatz entweder als Sachleistung wöchentlich 20 FFP2-Masken verschicken oder als Geldleistung hierfür monatlich weitere 129,- € zahlen.

Mit dem am 12.02.2021 veröffentlichtem Beschluss hat die 12. Kammer des Sozialgerichts Karlsruhe dem Eilantrag eines Arbeitsuchenden auf Gewährung eines im Epidemie-bedingten Einzelfall unabweisbaren Hygienebedarfs an FFP2-Masken bis zum Sommeranfang am 21.06.2021 stattgegeben.

Die Kammer meint, ein besonderer Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken sei glaubhaft gemacht. Ohne Mund-Nasen-Bedeckungen dieses Standards seien Empfänger:innen von Grundsicherungsleistungen in ihrem Grundrecht auf sozialen Teilhabe in unverhältnismäßiger Weise beschränkt. Nach drei Monaten Lockdown müssten Arbeitsuchende wieder am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise teilnehmen können.

Auf Alltagsmasken oder OP-Masken müssten sie sich nicht verweisen lassen. Diese seien für den Infektionsschutz vor SARS-Cov-2-haltigen Aerosolen in der Straßenbahn, im Supermarkt, im Treppenhaus, im Wartezimmer, in der Leichenhalle, etc. – auch angesichts der Virusvarianten – nicht gut genug geeignet. Wer bei der Verrichtung alltäglicher Erledigungen trotzdem lediglich eine OP-Maske gebrauche und einen Mitmenschen mit dem lebensgefährlichen Virus anstecke, schädige eine andere Person an der Gesundheit und verstoße gegen das gesetzliche Verbot gefährlicher Körperverletzungen. Dieses verbotswidrige Verhalten sei auch nicht allein deswegen außerhalb von Krankenhäusern oder Pflegeheimen erlaubt, weil die CoronaVO FFP2-Masken lediglich dort vorschreibe und andernorts OP-Masken genügen lasse.

Die Anerkennung individueller Mehrbedarfe an FFP2-Masken diene nicht nur der Befriedigung privater Bedürfnisse. Sie bezwecke den Infektionsschutz der Allgemeinheit vor einer weiteren Verbreitung des Virus. Zur effektiven Abwehr dieser gesteigerten Ansteckungsgefahr müsse die Mehrbedarfsgewährung wöchentlich 20 FFP2-Masken umfassen. Dem Infektionsschutz werde ein Bärendienst erwiesen, falls nicht mindestens täglich eine neue Maske sowie durchschnittlich ca. zwei weitere neue Ersatz-FFP2-Masken bereitgestellt würden. Es sei davon auszugehen, dass wenige Personen bereit und fähig seien, fortlaufend zuverlässig die sehr hohen Sorgfaltsanforderungen an die private Wiederverwendung von FFP2-Masken zu erfüllen. Diese seien zum Einmalgebrauch für geschultes Medizinpersonal konstruiert. Ohne die Beachtung der zum Trocknen notwendigen Hygiene-Routinen würden ggfs. über mehrere Tage und Wochen hinweg für den Infektionsschutz ungeeignete oder sogar virushaltige Masken getragen. Diese erweckten nur den falschen Anschein des Infektionsschutzes. Der massenhaft irreführende Anschein der Verwendung pandemie-adäquater FFP2-Masken wäre aber dem Infektionsschutz nicht zu-, sondern abträglich.

Der Kammerbeschluss ist rechtskräftig.

Nach der online verfügbaren Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es bundesweit im Januar 2021 insgesamt 5.351.000 Empfänger:innen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II).

Quelle: Pressemitteilung des SG Karslruhe v.12.02.2021

 

Sabine

HER MIT DEM GANZEN LEBEN!

März 2021: Themenmonat Frauen*

Die Planungen laufen, so viel sei gesagt, es wird spannend. Der März hat zahlreiche Anlässe, Feiertage, Gedenktage rund ums Thema Frauen*. Um exemplarisch 3 hervorzuheben:

8. März  Internationaler Frauen Tag

10. März Equal Pay Day (EPD)

21. März Internationaler Tag gegen Rassismus

Wir planen virtuelle Treffen zu unterschiedlichen Themen und laden per Mitgliederverteiler ein.

Im Parteibüro stehen ab nächster Woche ausgewählte Titel, auch für andere Themen, falls schon alle Bücher im Regal daheim auslesen sind.

Das Frauenplenum findet am 20. Februar 2021 zwischen 13 und 18 Uhr als Online-Veranstaltung über Zoom statt (Mehr Infos unter Themen bei www.die-linke.de)

 

Sabine

Fahrtdienst für den Corona-Impftermin gesucht?

Wir helfen allen Mitgliedern 80+

Du gehörst zur ersten Impfgruppe, hast einen Impftermin und bist aber nicht mehr so gut zu Fuß?

Melde dich bei unserem Mitglied gernot.schultz@linksfraktion-wandsbek.de oder telefonisch im Fraktionsbüro bei unserem Geschäftsführer Nikolai Schnarrenberger montags von 13 bis 17 Uhr oder dienstags von 10 bis 14 Uhr - sonst läuft der Anrufbeantworter. 040 79 69 10 75.

Wir fahren dich zum Impftermin und zurück.

 

 

 

Sabine

Pressemitteilung DIE LINKE. Wandsbek zum 27. Januar 2021

Der Holocaust-Gedenktag – Die Erinnerung wachhalten

Vor 76 Jahren wurde das Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Millionen Tote hatte der Zweite Weltkrieg und die beispiellose Vernichtungsmaschinerie der Nazi-Dikta­tur gekostet.

Gedenken in Pandemie-Zeiten muss anders aussehen. Dieses Jahr hat es weniger und klei­nere Präsenzveranstaltungen gegeben, Corona hält uns noch eine Weile in Atem. Die Wandsbe­ker Bezirksversammlung führte ihre Gedenkveranstaltung digital durch. Die Wandsbeker Linksfrak­tion hat, wie schon im Mai 2020, mit dem Bezirksverband eine gemeinschaftliche Kranzniederle­gung in Tonndorf bei der Gedenkstätte Drägerwerk organisiert, mit einem Rede­beitrag des Bramfelder Mitglieds Detlev Hartmann, vorgetragen von Vorstandssprecherin Sabine Muhl.

Angesichts des erstarkenden Antisemitismus und Rechtsruck ist das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus wichtiger denn je. Die Befreiung des Lagers war ein wichtiger Schritt, aber jener unheilvolle Zeitgeist gewann und gewinnt stetigen Auftrieb, auch in der deutschen Gesellschaft. Es mag anno 2021 auf einen flüchtigen Blick alles wie sonst aussehen, den Auflagen entsprechend, aber die Corona Pandemie legt offen, welch gefährliche Entwicklung in den letzten Jahren Fahrt aufnahm.

Die Hemmschwelle, sich an Umdeutungen, Verharmlosung und Instrumentalisierung der Geschichte zu beteiligen, ist gesunken. Antisemitischer Hass wird zunehmend „salonfähig“. Faschisten sit­zen in allen Länderparlamenten, im Bundestag, das Netz läuft über mit Verschwörungserzählun­gen. Demonstrationen verfassungsfeindlicher Organisationen werden genehmigt, Corona-Leugner vergleichen ihre Lage mit der nicht zu vergleichenden Lage der Holocaust-Opfer.

Die systematische Vernich tung von Menschenleben war und ist einmalig in der Geschichte. Ein Ver­gleich ist nicht möglich, das Morden nicht relativierbar. Man muss schon sehr beschränkt sein, das nicht zu erkennen. Für den Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses Maram Stern ist es der „Inbegriff von Empathielosigkeit, Verblendung und Zynismus“.

Es ist unerträglich, dass Kippa-Träger um Leib und Leben fürchten müssen auf deutschen Straßen, Es ist unerträglich, dass Synagogen überfallen und Menschen getötet werden. Es ist unerträglich, dass die Zahl der Zwischenfälle durch rechtsextreme Störer in Gedenkstätten zunimmt. Es ist unerträglich, dass der VVN-BdA seine Gemeinnützigkeit verlieren soll. Die späte Entscheidung zur Be­obachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ist ein überfälliger Anfang.

Die Entnazifizierung mag vor knapp 80 Jahren begonnen haben, abgeschlossen ist sie nicht.

Seien wir weiter wachsam, stoppen wir diese verhängnisvolle Eigendynamik, kämpfen wir weiter – politisch wie persönlich!

Machen wir jeden Tag zum Anti-Nazi-Tag!

Kranzniederlegung Tonndorf GS Außenstelle KZ Neuengamme 27. Januar 2021
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Sabine

Sozialberatung in Wandsbek - ab 10. August wieder live im Büro, barrierefrei in der Schloßstr. 90

Haben Sie Probleme mit dem Jobcenter oder anderen Sozialbehörden? Haben Sie den Eindruck, dass Sie von den Ämtern nicht genügend angehört werden und Ihre Rechte beschnitten werden? Wir bieten aufgrund der Corona Krise zur Zeit nur eine telefonische Beratung an. Das Büro ist bis Montag 10. August nicht für Besucher*innen geöffnet. Wir sind... Weiterlesen


Anke

Wo drückt der Schuh? Persönliche Sprechstunde mit Anke Ehlers, sozialpolitische Sprecherin Linksfraktion Wandsbek

Jeden Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr im Bezirksbüro Schloßstraße 90, barrierefrei erreichbar.

Kommen Sie einfach gerne vorbei und sprechen Sie mit uns!

Sabine

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Wir helfen dir beim Drucken, Scannen, Kopieren - kostenfrei für dich.

Das Angebot gilt für alle Schüler:innen während des Lockdowns bis die Schulen wieder öffnen.

Kontaktlose Übergabe - Büro im Erdgeschoss (Fenster) - möglich.

Wenn du den Weg in die Geschäftsstelle nicht machen kannst/willst, ruf uns an, wir finden eine Lösung:

sabine.muhl@linksfraktion-wandsbek.de

Wir drucken am selben Tag und versenden bei Bedarf.

Bei Fragen kurz anrufen oder per Signal nachfragen: 0176 805 200 09.

Bleibt gesund und alles Gute!

 

 

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