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OV Alstertal Walddörfer

Aufgrund der aktuellen Situation finden bis auf Weiteres keine Treffen statt.

Zurzeit veranstalten wir regelmäßige Telefonkonferenzen, bei denen wir aktuelle Themen besprechen und diskutieren. Bei Interesse schreibt uns eine Email oder ruft an, Kontaktdaten s. u.

Meldet euch bitte auch, wenn ihr in diesen schweren Corona-Zeiten Hilfe benötigt oder einfach nur mal klönen wollt. Aktuelle Informationen findet ihr auch auf unserer Facebookseite LINKEOVAWA

 

Der Ortsverband Alstertal und Walddörfer trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr im Sportlerheim des SC Poppenbüttel, Bültenkoppel 1, 22399 Hamburg (Bus 176 oder 178 bis Ulzburger Straße)

Gäste und Interessierte sind stets willkommen! Für Fragen, Kritik und Anregungen hat unser Sprecher Rainer Behrens stets ein offenes Ohr und ist per E-Mail an rainer.behrens@linksfraktion-wandsbek.de oder über Telefon 040-607 11 65 zu erreichen.

"Wer gegen die Politik ist, ist für die Politik, die mit ihm gemacht wird." - Bert Brecht

 

 

Stefan

Was bedeutet uns LINKEN der 8. Mai

Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs entstand das KZ Sasel. Ca. 500 polnische Jüdinnen mussten auf dem Gelände des heutigen AEZ Behelfsheime aus Betonfertigteilen bauen. Erhalten ist noch eine Baracke am Kritenbarg, wo sich heute eine Gedenkstätte befindet. Ein Gedenkstein befindet sich direkt am Lagerstandort Petunienweg, Ecke Feldblumenweg. Auf dem Friedhof in Bergstedt wird mit einem weiteren Gedenkstein den 35 Toten gedacht, die im KZ Sasel ums Leben kamen.
Auch im Alstertal hinterließ der Faschismus seine grausame Spur. Eines der ersten KZs Deutschlands wurde 1933 im Wittmoor errichtet. Hier wurden über einhundert Häftlinge zu Erdarbeiten im nahen Moor gezwungen. Mehrere Gedenksteine auf Hamburger (Ecke Bilenbarg/Am Moor ) und Schleswig-Holsteinischen Gebiet (Fuchsmoorweg und Segeberger Chaussee 310) erinnern an diesen schrecklichen Ort.

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus, das Ende des 2. Weltkriegs in Europa und das Ende des faschistischen Terror- und Vernichtungsregimes, dem mehr als 55 Millionen Menschen zum Opfer fielen.

Unsere Dankbarkeit gilt den Befreiern, den alliierten Armeen, allen voran der Roten Armee, die die Hauptlast des Krieges trug. Wir wollen nicht vergessen, dass Hunderttausende von Partisanen und Widerstandskämpfer ihren Beitrag zur Befreiung geleistet haben.

In den Wochen und Tagen vor dem 8. Mai 1945 wütete der deutsche Faschismus mit unvorstellbarer Grausamkeit. Viele Menschen, für die die Befreiung zum Greifen nahe war, verloren noch Ihr Leben im KZ, auf Todesmärschen, auf den Häftlingsschiffen in der Lübecker Buch, im Häuserkampf in deutschen Großstädten.

Viele Deutsche kehrten als Befreier in den Reihen der alliierten Streitkräfte nach Deutschland zurück. Deutsche wirkten in der Emigration, in Partisanenverbänden, in der Widerstandsbewegung an der Befreiung Deutschlands mit.

Die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald durch die Häftlinge zeigt, dass Widerstand auch unter den schwierigsten Bedingungen möglich und erfolgreich war.

Der 8. Mai ist auch der Beginn einer sozialistischen Gesellschaftsentwicklung in einem Teil Deutschlands.

Der 8. Mai ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des deutschen Faschismus, aber auch ein Tag der Zukunft dem die Einsicht zugrunde liegt, dass nur soziale Gerechtigkeit Faschismus und Krieg verhindern kann.

Gedenkt den Opfern des Faschismus und dem Tag der Befreiung am 8. Mai - Mit dem Fahrrad lassen sich die Gedenkorte leicht erreichen. Es wäre schön, wenn Ihr Euch am 8. Mai auf den Weg machen und Blumen an den Gedenksteinen legen würdet.

 

Helga

Bernd Riexinger in Hamburg

„Neue Klassenpolitik“ – Der Parteivorsitzende der LINKEN sprach in Volksdorf

Etwa 70 Gäste waren am Freitag, 18.10., in die Ohlendorff’sche Villa gekommen, um zu hören, worüber Bernd Riexinger in seinem Buch „Neue Klassenpolitik – Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen“ schreibt, und ihn bei dieser Gelegenheit auch einmal live zu erleben.

„Dass ich hier, in einem der wohlhabendsten Viertel Hamburgs über Klassenkampf reden kann, gefällt mir sehr“, meinte er im Hinblick auf den Ort der Veranstaltung. Schließlich war es zu einem großen Teil dem Einsatz der LINKEN, besonders im Alstertal und den Walddörfern, zu verdanken, dass dieses altehrwürdige Gebäude für die Öffentlichkeit erhalten blieb.

Riexinger, der viele Jahre in Baden-Württemberg an der Spitze der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, dann von Ver.di stand, schilderte Streiks, die er zum Teil selbst mit organisiert hatte, zum Beispiel den Streik um den Flächentarifvertrag im Einzelhandel 2007/2008, bei dem rund 1000 Verkäuferinnen von 50 Einzelhandelsbetrieben eine Menschenkette auf der Stuttgarter Einkaufsmeile bildeten. Es sei eine Erfahrung gewesen, die den Beteiligten sehr viel Kraft gegeben habe, vor allem, weil die Auseinandersetzung im Juni 2008 mit einem erfolgreichen Tarifabschluss geendet habe. Auch die Blockade der Stuttgarter Müllverbrennungsanlage im Winter 2006 sei ein großer Erfolg gewesen.

Was die heutige Klassenpolitik kennzeichne, sei vor allem, dass sich das Gesicht der Arbeiterklasse verändert habe. In der direkten Produktion arbeiteten heute nur noch etwa 17 Prozent aller Beschäftigten, dagegen sei der Dienstleistungssektor auf über 50 Prozent der Lohnabhängigen angewachsen. Die Tarifbindung habe dramatisch abgenommen. Durch Leiharbeit, Werksverträge, befristete Arbeitsverhältnisse gelinge es, die abhängig Beschäftigten zu spalten und auseinander zu dividieren. Auch die oft miserablen Arbeitsbedingungen ausländischer Arbeitskräfte zum Beispiel in der Fleischindustrie prangerte er an.

„Verbindende Klassenpolitik hat die Aufgabe, die gemeinsamen Interessen der Lohnabhängigen herauszuarbeiten, zu formulieren und Bündnisse der Solidarität zu schmieden“, so einer der Kernsätze Riexingers. Und meint damit auch Solidarität mit Geflüchteten, die versuchen, sich hier in Deutschland eine neue Existenz aufzubauen.

Oder – ein anderes Beispiel: Wenn die Erzieherinnen in der Kita streiken, so müssten die Eltern solidarisch sein, denn es sei ja schließlich auch in ihrem Interesse, dass Erzieherinnen mit einer guten Ausbildung auch gut verdienten.

Ein Satz von Bernd Riexinger in diesem Zusammenhang bekam besonders viel Beifall: „Es kann doch nicht sein, dass diejenigen, denen wir unser Geld anvertrauen, so viel mehr verdienen als diejenigen, denen wir unsere Kinder anvertrauen!“

Fazit: Ein gelungener Abend mit zahlreichen interessanten Wortmeldungen, der Mut gemacht hat.


Alte Website

Seit dem 01. Dezember 2019 hat der Ortsverband Alstertal Walddörfer einen neuen Internetauftritt. Die alte Website inklusive alter Inhalte ist jedoch noch unter  http://archiv.die-linke-wandsbek.de/partei/ortsverbaende/alstertal-und-walddoerfer.html abrufbar.

  1. Veranstaltung der LINKEN Ortsverband Alstertal/Walddörfer
    18:30 - 20:00 Uhr

    Gerecht aus dem Corona-Schock! Wer bezahlt die Krise?

    Der Ortsverband Alstertal/Walddörfer und der Hamburger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Fabio De Masi, laden Euch zu einer Online-Veranstaltung ein, die sich an den gesamten Landesverband und darüber hinaus an alle Interessierten richtet. mehr

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